„Du hast eine Idee im Kopf, spielst mit dem Gedanken, dich selbstständig zu machen – aber irgendetwas hält dich zurück?“
Damit bist du nicht allein. Viele, die von einer eigenen Gründung träumen, bleiben genau an diesem Punkt stehen. Die Idee ist da, die Motivation spürbar, vielleicht hast du sogar schon einen Namen im Kopf. Und trotzdem: Der nächste Schritt fühlt sich riesig an. Warum fällt es so schwer, ihn zu gehen?
Was hemmt Deutschlands Gründer:innen?
Laut Studien wie dem KfW Gründungsmonitor 2024, dem Deutschen Startup Monitor und Erhebungen auf Landesebene, z. B. in Bayern, gibt es fünf Hauptgründe, warum Menschen (noch) nicht gründen – obwohl sie es eigentlich möchten:
1. Finanzielle Unsicherheit
Der mit Abstand häufigste Grund: die Angst vor finanziellen Risiken.
Kein festes Einkommen, hohe Anfangsinvestitionen und wenig Rücklagen machen den Schritt in die Selbstständigkeit für viele zur Hürde. Besonders für Menschen ohne Zugang zu Kapital oder Sicherheiten bleibt der Traum vom eigenen Unternehmen oft genau das: ein Traum.
2. Bürokratie und Verwaltungsaufwand
Anträge, Formulare, Anmeldungen – gerade in Deutschland fühlen sich viele von der Bürokratie abgeschreckt. Laut IHK-Umfrage empfinden 67 % der befragten Gründer:innen die bürokratischen Hürden als übermäßig belastend.
3. Fehlendes Wissen
Ob Steuerrecht, Förderprogramme oder Businessplan – viele haben das Gefühl, nicht genug zu wissen, um sich selbstständig zu machen. Es fehlt an Orientierung, Beratung und oft schlicht an Zeit, sich alles anzueignen.
4. Angst vor dem Scheitern
„Was, wenn es schiefläuft?“ Diese Frage begleitet fast jede Gründer:in. Und sie hemmt. Besonders in einer Gesellschaft, in der Scheitern noch häufig mit Versagen gleichgesetzt wird, ist die Angst vor einem Misserfolg ein echter Stolperstein.
5. Keine Zeit – wegen Familie oder Job
Die Gründung neben dem Hauptjob oder mit Kindern zu stemmen, ist eine enorme Herausforderung. Besonders Frauen nennen familiäre Verpflichtungen als Gründungshemmnis – laut Studien sogar deutlich häufiger als Männer.
Was helfen kann
In einer repräsentativen Umfrage des Bayerischen Staatsministeriums für Verbraucherschutz gaben 72 % der Befragten an, dass sie grundsätzlich Interesse an einer Gründung hätten – aber: Nur ein Bruchteil davon traut sich den Schritt tatsächlich zu.
Es bräuchte mehr
- Niedrigschwellige Beratungsangebote
- Mentoring durch erfahrene Gründer:innen und Expert:innen
- Finanzielle Förderprogramme, leichter zugänglich gemacht
- Netzwerke und Coworking Spaces zur Stärkung des Umfelds
- Sensibilisierung und positive Fehlerkultur
Und jetzt? Gründen in Bamberg!
Genau hier setzten wir an: Mit kostenlosen Beratungen, Netzwerkveranstaltungen, Gründungsprogrammen und einem Ort, an dem Austausch auf Augenhöhe stattfindet. Neben unserem Gründungszentrum als Anlaufstelle gibt es jetzt übrigens auch die Seite „Gründen in Bamberg“ als zentralen Startpunkt für alle, die im Raum Bamberg gründen möchten.
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