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Von KI bis Kreativwerkstatt: Das war die Art of Innovation beim UFIS26

Veröffentlicht am 27. Juli 2026

Geschrieben am 27. Juli 2026

Am 23. Juli 2026 hat der Upper Franconia Innovation Summit mal wieder gezeigt, warum ihn AI Overviews von Google „größten jährlichen Innovationsgipfel der Region Oberfranken“ nennt. Im LAGARDE1 kamen Unternehmen, Startups, Wissenschaft, Kreative und Macher:innen zusammen und zeigten, wie vielfältig Innovation sein kann.

Unter dem Motto „The Art of Innovation“ wurde Innovation diesmal bewusst anders gedacht mit einer Vernissage und einem Workshop-Programm mit vier Tracks für verschiedene Zielgruppen.

Innovation als Ausstellung

Wer den #UFIS kennt, weiß: Hier geht es nicht um klassische Messestände oder Präsentationen. Jedes Jahr gibt es ein neues Konzept. 2026 verwandelte sich das LAGARDE1 in eine kuratierte Innovations-Vernissage. So konnten Technologien, Projekte, Ideen und Lösungen in einem kreativen Ausstellungsformat präsentiert werden. Das Besondere dabei: Die Ausstellung ist nicht nur Programmpunkt des Summits, sondern gleichzeitig der Startschuss für die UFISsage: eine Wanderausstellung, die in den kommenden zwölf Monaten durch Oberfranken reisen und Innovationen aus der Region sichtbar machen wird.

Makers & Players: Innovation zum Anfassen

Besonders praxisnah wurde es im Track „Makers & Players“. Hier standen Ausprobieren, Selbermachen und kreative Problemlösung im Mittelpunkt.

Die Besucher:innen konnten unter anderem:

  • die Möglichkeiten von No-Code- und Low-Code-Anwendungen kennenlernen,
  • eigene Webseiten, Apps oder digitale Lösungen ohne Programmierkenntnisse entdecken,
  • im mobilen Makerspace von CREAPOLIS blinkende Namensschilder bauen,
  • beim Vibecoding Hackathon von Space4 live verfolgen, wie innerhalb eines Tages eine Softwarelösung entsteht,
  • persönliche Poesie-Texte von July auf einer Schreibmaschine verfassen lassen,
  • oder beim Hands-on-Prototyping Zukunftsszenarien direkt in greifbare Lösungen übersetzen.

Besonders beeindruckend: Der Mix aus Technologie, Kreativität und praktischer Umsetzung sorgte dafür, dass Innovation für alle zugänglich wurde.

Art of Growth: Wachstum neu denken

Im Track „Art of Growth“ drehte sich alles um die Frage, wie Unternehmen in einer zunehmend digitalen Welt erfolgreich wachsen können. Für die Teilnehmenden gab es von agentischer KI über Context Engineering bis hin zu modernen Vertriebsansätzen und Corporate Influencern.

Ein besonderes Highlight war die Fishbowl-Diskussion „People trust People“, bei der Expert:innen aus Kommunikation, Social Media und Unternehmenspraxis über Employer Branding, Unternehmenskultur und authentische Sichtbarkeit diskutierten.

Auch die Lightning Talks zu KI im Vertrieb zeigten, wie künstliche Intelligenz heute bereits ganz konkret in Unternehmen eingesetzt wird – weit über einfache Chatbots hinaus.

Art of Transformation: Veränderung erfolgreich gestalten

Transformation beginnt selten mit Technologie. Meist beginnt sie bei Menschen. Genau deshalb beschäftigte sich der Track „Art of Transformation“ mit den sozialen und emotionalen Aspekten von Veränderungsprozessen.

Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Einblicke, wie Teams erfolgreich durch Veränderungsprozesse geführt werden können und warum Innovation im Alltag oft gegen dringende Aufgaben verliert.

Art of Science: Forschung trifft Anwendung

Wie gelangen wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis? Dieser Frage widmete sich der Track „Art of Science“.

Die Themen reichten von nachhaltigem Konsumverhalten über digitale Informationssysteme bis hin zu High-Tech- und Deep-Tech-Anwendungen für Unternehmen.

Besonders spannend waren die Einblicke in aktuelle Forschung rund um Nachhaltigkeit, Digitalisierung und KI-Transformation. Die Vorträge zeigten, wie wissenschaftliche Methoden Unternehmen helfen können, technologische Entwicklungen besser einzuordnen und erfolgreich umzusetzen.

Was bleibt vom UFIS26?

Vor allem eines: Die Erkenntnis, dass Innovation viele Gesichter hat. Sie entsteht in Forschungseinrichtungen und Startups. In Unternehmen und Werkstätten. Auf Theaterbühnen, in Makerspaces und manchmal auch an einer Schreibmaschine.

Ein riesiges Dankeschön an alle Aussteller:innen, Speaker:innen, Partner:innen, Helfer:innen und Besucher:innen, die diesen Tag möglich gemacht haben!